Verarbeitung der Klimaplatten

Die Klimaplatte

  • Systemkomponenten verwenden
  • Schutzkleidung tragen, Augen- und Hautschutz, bei Schimmel ggf. Atemschutz
  • bei besonders starkem Schimmelbefall, einen Sachverständigen hinzuziehen Verarbeitungstemperatur sollte bei mindestens 5°C liegen
  • alle Werkzeuge sollten direkt nach Gebrauch, gründlich mit Wasser gereinigt werden  

Anwendung

Die Klimaplatte aus Calciumsilikat ist ein modernes und ökologisches Produkt zur Sanierung von Innenräumen. Aufgrund Ihrer Eigenschaften eignet sie sich hervorragend zum Sanieren bei Schimmel und sorgt für ein gesundes Raumklima.

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung von Calciumsilikatplatten ist darauf zu achten, dass keine ungeeigneten Komponenten verwendet werden (Kleber, Gipsputz, Latexfarbe etc.). Bei Verwendung nicht geeigneter Materialien kann es zu einer Verminderung der feuchtigkeitsregulierenden Wirkung kommen oder diese sogar gänzlich verhindern.

Geeignete Komponenten können Sie in unserem Shop finden.

Die zu bearbeitende Wand muss vor dem Aufbringen der Klimaplatten komplett von Schimmel befreit sein. Wenn größere Flächen befallen sind, ist es ratsam die Wand zuvor zu befeuchten, um möglichst wenig Schimmelsporen in die Luft zu bringen. (Lüften!) Zum Schutz der Gesundheit sollte während der gesamten Zeit der Be- und Verarbeitung geeignete Schutzkleidung getragen werden! Die Wand sollte zudem von anderen Resten wie Tapete, Gips und Farbe befreit werden.

Bearbeiten der Platte

  1. Schneiden Sie die Platte auf das gewünschte Maß. Dafür können Sie zum Beispiel eine Holzsäge nutzen oder Sie ritzen die Platte an und brechen diese über Kante.
  2. Zur besseren weiteren Verarbeitung und um die Wasseraufnahme der Klimaplatte zu reduzieren, wird diese mit Silikatgrundierung gestrichen. (siehe auch Verarbeitung Silikatgrundierung)
  3. Danach können Sie den Silikatkleber auf die Wand aufbringen, die Klimaplatte sollte sofort ausgerichtet und angedrückt werden. (Kreuzfugen vermeiden, vollständig verkleben!) Wenn Sie die Platten auch für Ihre Decke nutzen möchten, sind diese mit Tellerdübeln (rostfrei!) zu fixieren.
  4. Wenn alle Platten aufgebracht sind können diese verfugt werden.
  5. Vor einer weiteren Verarbeitung sollten Sie Silikatgrundierung aufbringen, soweit diese nicht zuvor auf beiden Seiten aufgebracht worden ist. Dies ist besonders wichtig, da eine weitere Verarbeitung aufgrund der hohen Saugfähigkeit sonst schwierig wird.
  6. Zur weiteren Gestaltung der Oberfläche sollten Sie die Platten zunächst verputzen. Dazu können Sie den 3 in 1 Silikatkleber verwenden, statt des Klebers kann auch der optisch hochwertigere Kalkspachtel verwendet werden. Wenn gewünscht, können Sie zusätzlich Armiergewebe mitverarbeiten, dies kann der Bildung feiner Risse vorbeugen.
  7. Zum Schluss können Sie Ihre Wand noch mit Silikatfarbe streichen, diese ermöglicht im Gegensatz zur Latexfarbe das Feuchtigkeit abgegeben und aufgenommen werden kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass Sie hier verschieden Farbtöne wählen.

Die Silikatgrundierung

  • 0,1 - 0,3 kg pro m²
  • lösungsmittelfreie Grundierung
  • ideal für Schimmelsanierung
  • Werkzeuge: Pinsel, Rolle oder Bürste

Anwendung:

Sie wird zum Vorbereiten von mineralischen Untergründen verwendet. Zum einen um die Aufnahme von Wasser zu reduzieren und zum anderen zum Verfestigen.  

1. Anwendung auf mineralischer Wand

Wenn Ihre zu sanierende Wand lose Mineralputzstücke aufweist, können Sie diese entfernen und mit mineralischem Putz wieder ausgleichen. Alternativ können Sie lose Stücke mit der Silikatgrundierung verfestigen. Danach kann der Untergrund ideal weiter bearbeitet werden und zum Beispiel Silikatkleber aufgetragen werden.  Bei Schimmelbefall sollte die Wand zuvor mit Schimmel EX behandelt werden (siehe auch Arbeiten mit Schimmel EX). Stark betroffene Bereiche sollten entfernt und mit mineralischem Putz ausgeglichen werden (kein Gips!). Generell sollte der zu bearbeitende Untergrund frei von Verunreinigungen sein (Trennmittel, Öl, Fette etc.). Tapeten, alte Anstriche und gipshaltige Materialien müssen vor dem Aufbringen der Grundierung entfernt werden.

2. Anwendung zum Vorbereiten von Klimaplatten

Beim Verbauen von Calciumsilikat Klimaplatten sollten Sie diese zuvor mit der Silikatgrundierung behandeln. Durch das Grundieren wird die Fähigkeit Wasser aufzunehmen verringert, nur so ist eine problemlose Weiterverarbeitung gewährleistet. Die Klimaplatten sollten von beiden Seiten mit der Silikatgrundierung behandelt werden. 

Verarbeitung - Aufbringen der Grundierung:

Sie können die Grundierung ganz einfach mit Pinsel, Bürste oder Rolle aufbringen. Ein Spritzgerät kann ebenfalls verwendet werden, wir raten jedoch eines der genannten Werkzeuge zu verwenden, da die Grundierung sonst schneller auf nicht dafür vorgesehene Flächen gelangt. Bei wiederholtem Anstrich sollte dieser nass in nass erfolgen, Ansammlungen von Grundierung (Pfützenbildung) sind zu vermeiden. Je nach Untergrund empfielt es sich vorab zu testen wie viel Grundierung aufzubringen ist. Nach dem Anstrich benötigt die Silikatgrundierung ca. 6-12 Stunden, um Ihre volle Wirkung auszubilden. Erst nach dieser Zeit ist die verfestigende und wasserabweisende Wirkung vollständig entwickelt und Sie können Silikatkleber auf die Wand geben bzw. die Klimaplatten anbringen.

Vorsicht gilt bei der Verarbeitung der Grundierung, da diese alkalisch ist! Tragen Sie bei der Verarbeitung daher stets einen Augen- und Hautschutz. Oberflächen wie Lacke, Glas oder ähnliches sollten im Vorhinein gut abgedeckt werden, um Beschädigungen zu verhindern. 

Tipps:

  • Raumtemperatur mind. 8 °C
  • alle Werkzeuge direkt nach der Verwendung mit Wasser reinigen
  • 6-12 Std. Trockenzeit
  • alkalische Lösung, Körper und Oberflächen schützen.

Der Kalkspachtel

  • Augen- und Hautschutz tragen
  • Staub nicht einatmen
  • Arbeitsgeräte direkt nach Gebrauch mit Wasser reinigen
  • Putzgrund sollte trocken, fest und frei von Staub oder Trennmitteln sein
  • bei stark saugendem Untergrund muss vorgenässt werden

Anwendung:

Der Kalkspachtel findet in Innenräumen als hochwertiger und diffusionsoffener Spachtel Verwendung. Er kann zum Beispiel auf bereits mit Silikatkleber vorbehandelte Flächen aufgebracht werden. Wenn eine besonders feine Oberfläche gewünscht ist, kann z.B. mit sehr feinem Schleifpapier gearbeitet werden. Wenn der Kalkspachtel auf besonders saugendem Untergrund oder bei hohen Temperaturen verarbeitet wird, sollte die betreffende Fläche vorgenässt werden.

Verarbeitung:

Der Kalkspachtel kann auch mit üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Den Putz von Hand mit dem Rührquirl bei vorgelegter Wassermenge ohne Klumpenbildung verarbeitungsgerecht anmischen. Die Raumtemperatur sollte bei der Verarbeitung mindestens 5 ̊C betragen. Den Kalkputz in einer Lage von etwa 2 mm auf die Wandaufbringen. Den Putz mit einer gängigen Glättkelle oder bei Wunsch auch mit Filz- oder Schwammbrett glätten bzw. abfilzen. Die Trockenzeit beträgt bei normalen Bedingungen, 20 ̊C und  60% rel. Feuchte, in etwa 1 Tag pro 1 mm Putzdicke.   

Das Armiergewebe

  • optional zur Veredelung
  • vollflächig einzubetten
  • bei der Arbeit mit Silikatkleber Augen- und Hautschutz tragen

Anwendung:

Armiergewebe wird verwendet, um bei einer Veredelung der Plattenoberfläche, mittels Silikatkleber oder Kalkspachtel, die Bildung feiner Risse an den Plattenstößen zu vermindern. Diese sind gerade an Sichtflächen sonst sehr störend.

Verarbeitung:

Das Armiergewebe wird mit unserem Silikatkleber 3in1 aufgebracht.Wir empfehlen von einem Verbrauch von 3,5-4,5kg/m² auszugehen. Der Kleber sollte in einer etwa 5mm dicken Schicht deckend auf die Platte aufgetragen werden (die Platte sollte zuvor mit Silikatgrundierung behandelt worden sein), dafür kann eine Glättkelle verwendet werden. In die noch feuchte Schicht Kleber wird das Armiergewebe gelegt, dieses sollte vollflächig bedeckt sein, gegebenenfalls muss noch eine dünne Schicht des Klebers aufgetragen werden. Sollte Spachtelmasse rausquellen, muss dies planeben abgezogen werden. Das Gewebe selbst sollte im oberen Bereich der Spachtelmasse liegen. Danach muss der Kleber trocknen und die Wand kann anschließend mit Silikatkleber 3in1 oder Kalkspachtel verputzt werden.  

Die Klima Laibungsplatte

  • Systemkomponenten verwenden
  • Schutzkleidung tragen, Augen- und Hautschutz, bei Schimmel ggf. Atemschutz
  • bei besonders starkem Schimmelbefall, einen Sachverständigen hinzuziehen
  • Verarbeitungstemperatur sollte bei mindestens 5°C liegen
  • alle Werkzeuge sollten direkt nach Gebrauch, gründlich mit Wasser gereinigt werden                                                                               

Anwendung:

Die Klima Laibungsplatte aus Calciumsilikat ist ein modernes und ökologisches Produkt zur Sanierung von engeren Bereichen in Innenräumen. Aufgrund Ihrer Eigenschaften eignet sie sich hervorragend zum Sanieren bei Schimmel und sorgt für ein gesundes Raumklima.Ideal geeignet ist sie vor allem in Bereichen von Fenstern, Türen oder anderen engen Stellen.

Verarbeitung:

Bei der Verarbeitung von Laibungsplatten aus Calciumsilikat ist darauf zu achten, dass geeignete Komponenten verwendet werden (kein Kleber, Gibsputz, Latexfarbe etc.). Bei Verwendung nicht geeigneter Materialien kann es zu einer Verminderung der feuchtigkeitsregulierenden Wirkung kommen oder diese sogar gänzlich verhindern. Geeignete Komponenten sind zum Beispiel 3in1 Silikatkleber, Kalkspachtel oder Silikatfarbe, diese finden Sie bei Bedarf in unserem Shop.

Der zu bearbeitende Bereich muss vor dem Aufbringen der Klimaplatten komplett von Schimmel befreit sein. Zum Schutz der Gesundheit sollte während der gesamten Zeit der Be- und Verarbeitung geeignete Schutzkleidung getragen werden, damit keine schädlichen Schimmelsporen in die Atemwege gelangen. Zudem ist z.B. Silikatkleber alkalisch und sollte nicht in Kontakt mit der Haut kommen. Andere Reste wie Tapete, Gips und Farbe müssen wie auch der Schimmel von der Wand entfernt werden.

Die Bearbeitung der Klima Laibungsplatte erfolgt in den gleichen Schritten wie bei den Klimaplatten:

  1. Schneiden Sie die Platte auf das gewünschte Maß. Dafür können Sie zum Beispiel eine Holzsäge nutzen oder Sie ritzen die Platte an und brechen diese über Kante.
  2. Zur besseren weiteren Verarbeitung und um die Wasseraufnahme der Klimaplatte zu reduzieren, wird diese mit Silikatgrundierung gestrichen. (siehe auch Verarbeitung Silikatgrundierung)
  3. Danach können Sie den Silikatkleber auf die Wand aufbringen, die Klima Laibungsplatte sollte sofort ausgerichtet und angedrückt werden. (Kreuzfugen vermeiden, vollständig verkleben!)
  4. Wenn alle Platten aufgebracht sind, können diese verfugt werden.
  5. Vor einer weiteren Verarbeitung sollten Sie Silikatgrundierung aufbringen, soweit diese nicht zuvor auf beiden Seiten aufgebracht worden ist. Dies ist besonders wichtig, da eine weitere Verarbeitung aufgrund der hohen Saugfähigkeit sonst schwierig wird.
  6. Zur weiteren Gestaltung der Oberfläche sollten Sie die Platten zunächst verputzen. Dazu können Sie den 3in1 Silikatkleber verwenden, alternativ kann der optisch hochwertigere Kalkspachtel zum verputzen der Fläche genutzt werden. Wenn gewünscht, können Sie zusätzlich Armiergewebe mit verarbeiten, dies kann der Bildung feiner Risse vorbeugen.
  7. Zum Schluss können Sie Ihre Wand noch mit Silikatfarbe streichen, diese ermöglicht im Gegensatz zur Latexfarbe das Feuchtigkeit abgegeben und aufgenommen werden kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass Sie hier verschieden Farbtöne wählen. 

Der Silikatkleber

  • Arbeitschutz: Augen- und Hautschutz tragen
  • die Temperatur sollte bei Verarbeitung mindestens bei 5°C liegen
  • Werkzeuge direkt nach Verwendung gründlich mit Wasser reinigen

Anwendung:

Der 3in1 Silikatkleber ist ein Allrounder und kann bei der Verarbeitung von Klimaplatten in verschiedener Weise verwendet werden. Er wird sowohl als  hochwertiger Spezialkleber und Spachtelmörtel zum Verkleben und Verspachteln von Calciumsilikatplatten als auch zum Verarbeiten von Glasgittergewebe als Armierspachtel oder als Oberputz eingesetzt.

Verarbeitung:

Bei der Verarbeitung unterscheiden wir nach den Verwendungsgebieten 'Kleber-Armierspachtel-Endbeschichtung'. Allgemein gilt, der 25kg Sack wird mit ca. 5,5-6,5l Wasser mithilfe eines Rührquirls angemischt bis eine steifplastische Konsistenz entsteht. Diese Masse sollte ca. 5 Minuten reifen.

Einsatz als Kleber:

Rühren Sie den Kleber wie beschrieben an und bringen ihn mit einer gezahnten Glättkelle auf den möglichst ebenen Untergrund auf. Die Zahnung der verwendeten Kelle sollte bei etwa 8-10mm liegen.

Einsatz als Armierspachtel:

Um auf die Calciumsilikatplatten Glasgewebe aufzubringen, geben Sie den 3in1 Kleber in einer etwa 5mm dicken Schicht voll deckend mit der Glättkelle auf die Platten. In den noch feuchten Kleber legen Sie dann das Gewebe ein, gegebenenfalls herausquellende Masse sollten Sie planeben abziehen. Achten Sie darauf, dass das Glasgewebe vollflächig eingebettet ist, unter Umständen müssen Sie noch eine dünne Schicht Silikatkleber aufbringen.

Einsatz als Endbeschichtung:

Der Silikatkleber eignet sich auch sehr gut als Endbeschichtung z.B. zur Herstellung gefilzter Putzflächen. Hierfür wird zunächst eine Armierschicht oder Grundierung aufgetragen, bevor am kommenden Tag der Kleber aufgebracht wird. Der Silikatkleber wird in einer ca. 2mm dicken Schicht auf die Oberfläche aufgezogen, dafür verwenden Sie am besten eine Glättkelle. Anschließend müssen Sie die Fläche eben abziehen oder Sie filzen diese alternativ ab und glätten die Fläche. Dazu können Sie zum Beispiel ein weißes Schwammbrett nutzen.  

Die Silikatfarbe

  • die Temperatur sollte bei mindestens 8°C liegen
  • Trockenzeit muss beachtet werden, abhängig von Temepratur und Luftfeuchtigkeit
  • Arbeitsschutz: Augen- und Hautschutz tragen
  • Abtönen mittels handelsüblicher Dispersionsabtönfarben möglich
  • nur gleiche Chargennr. verwenden, sonst sind leichte Abweichungen im Farbton möglich
  • alle Arbeitsgeräte direkt nach Verwendung mit reichlich Wasser reinigen

Anwendung:

Die "Antischimmelfarbe" wie die Silikatfarbe auch genannt wird, wird in Kombination mit Klimaplatten zur Bekämpfung von Schimmel und zum Schaffen eines gesunden und angenehmen Raumklimas verwendet. Es handelt sich um einen qualitativ hochwertigen Anstrich, welcher oftmals auch in der Denkmalpflege zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu anderen Anstrichen stellt der Anstrich mit Silikatfarbe nicht einfach eine weitere Schicht dar, sondern verbindet sich mit dem Untergrund. Da die Farbe diffussionsoffen und alkalisch ist, eignet sie sich ideal, wenn es gilt Feuchtigkeit und Schimmel vorzubeugen.

Verarbeitung:

Wenn die Silikatfarbe zum Einsatz kommt, sollte der jeweilige Untergrund sauber und trocken sein. Als Untergrund eignen sich alle mineralischen Putze oder z.B. Beton, Kalkputz, Raufasertapete etc. Besonders geeignet sind mit Silikatkleber oder Kalkspachtel vorbehandelte Flächen. Bevor Sie die Farbe auf die Wand bringen, rühren Sie diese gut um, hier sollten Sie kein Aluminium verwenden, da dies  zu Verfärbungen führen kann. Mit Wasser oder etwas Silikatgrundierung können Sie die gewünschte Konsistenz der Farbe bestimmen. Dann können Sie die Farbe wie jeden Anstrich mittels Rolle oder Deckenbürste aufbringen (1-2 Anstriche). Der zweite Anstrich kann je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca. 4-6 Stunden erfolgen (bei 20°C Raumtemperatur und 65% Luftfeuchtugkeit). Aufgrund des chemischen Abbindungsprozesses bei Silikatfarben, kann diese wolkig auftrocknen und dunkle Farbtöne ergeben. Nicht zu behandelnde Flächen (Boden, Türrahmen, Fenster etc.) sollten Sie vor dem Anstrich abdecken.  

SchimmelEX

  • Verbrauch 0,1-0,2 kg/m²/Anstrich je nach Saugfähigkeit
  • gegen Schimmel, Pilze, Algen etc.
  • Augen- und Hautschutz tragen

Anwendung:

SchimmelEx wird eingesetzt, um von Schimmel befallene Oberflächen zu reinigen bzw. um der Bildung vorzubeugen, auch Bakterien, Moos oder Algen werden entfernt. Da in SchimmelEx keine Bleichmittel enthalten sind, kann es vielfältiger eingesetzt werden als handelsübliche Anti-SchimmelProdukte. Bei besonders starkem Schimmelbefall kann es aufgrund der nicht verwendeten Bleichmittel sein, dass die Wirkung optisch nicht sichtbar ist. Dies hat keinerlei Einfluss auf die abtötende Wirkung des Schimmelentferners.

Verarbeitung:

Hier differenzieren wir zwischen schwachem und starkem Befall.

Bei schwachem Befall:

  • vorhandene Tapete möglichst staubfrei entfernen
  • SchimmelEX auf die befallene Fläche aufbringen, es kann normal gestrichen werden oder aufgesprüht werden
  • auch den Bereich ca. 30cm um die betroffene Stelle rum mit behandeln
  • Fläche trocknen lassen und innerhalb der nächsten 24 Stunden die Silikatgrundierung aufbringen

Bei starkem Befall:

  • nach dem ersten Aufbringen sollte die Fläche im noch feuchten Zustand mechanisch von Schimmel bzw. Pilzen befreit werden, dazu kann ein Spachtel oder eine Bürste verwendet werden
  • danach wird SchimmelEx erneut wie oben beschrieben aufgetragen

Zu beachten:

  • bei ständigem Kontakt mit der Haut kann es zu Reizungen kommen
  • bei Augenkontakt mit reichlich Wasser spülen

Tipps:

Arbeitschutzmaßnahmen treffen:

  • Schutzbrille und feuchtigkeitsdichte Handschuhe tragen
  • bei Sprühauftrag Atemschutzmaske tragen
  • Kontakt mit Augen und Haut vermeiden